ZIMO Digitalsysteme und Decoder  . . .
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. . .  enthalten selbstverständlich alle Eigenschaften, die zum "gehobenen digitalen Standard" gehören, viele Eigenschaften sind deutlich über dem Niveau anderer Produkte angesiedelt.

Grundstruktur und Grundeigenschaften des ZIMO Digitalsystems sind trotz mehrfachem, dem technischen Fortschritt entsprechendem Generationswechsel über all die Jahre gleich geblieben: leistungsfähige Systemzentralen (Basisgeräte), multifunktionelle Fahrpulte für ortsfesten und walk-around Betrieb, Decoder mit bestmöglichen Eigenschaften, und umfassende Zugsicherungstechnik.

ZIMO wird oft als "Mercedes" unter den Digitalsteuerungen bezeichnet (diese Aussage stammt nicht von ZIMO selbst). ZIMO realisiert neuartige Leistungsmerkmale oft um Jahre früher als der Mitbewerb. (z.B. Hochfrequenz Motoransteuerung, Rückmeldungen aus dem Fahrzeug) oder überhaupt als einziger Anbieter (z.B. "signalabhängige Zugbeeinflussung").

Das ZIMO Steuerungssystem ist vorrangig für jene Modellbahner ausgelegt, die größere betriebliche Wünsche für ihre Anlage und daher höhere Ansprüche an die Steuerung haben. Die ZIMO Produkte stellen die notwendige Leistung und Funktionalität zur Verfügung.

Die Erstinbetriebnahme von ZIMO Produkte ist nicht komplizierter als von solchen, deren einziges Verkaufsargument die Einfachkeit ist; aber um die ZIMO Möglichkeiten voll auszuschöpfen, werden vielleicht etwas höhere Anforderungen an den Benutzer gestellt, was Planung und Sorgfalt bei Installation, Verkabelung, Programmierung betrifft. 

ZIMO Decoder und Sound-Decoder für jeden Modellbahner

ZIMO Decoder arbeiten mit den gebräuchlichen Standards DCC und MM (Märklin-Motorola), und sind daher auch mit "Fremdsystemen", eben allen DCC- und MM-Systemen, zu verwenden. Sogar zusammen mit einer billigen "Einsteiger-Digitalsteuerung" bieten sie dem Anwender exzellente Fahreigenschaften und reichhaltige Ausstattung mit Effekten, und in immer stärkerem Maß höchste Sound-Qualität.

Das Angebot der ZIMO Decoder ist umfangreich; derzeit (2015) gibt es 15 Decoder-Familien mit insgesamt fast 100 Typen, die sich in Baugröße, Funktionsausgängen und Belastbarkeit unterscheiden, nicht jedoch in den Leistungsmerkmalen. Diese Vielfalt ist durch die Fertigung im eigenen Hause möglich, welche bei ZIMO der Kostenoptimierung durch Auslagerung nach China vorgezogen wird.

Zahlreiche Modellbahner in aller Welt betrachten ZIMO Decoder schon über mehrere Generationen hinweg als die besten der Welt. ZIMO nimmt nicht am Preiskampf im Billigsegment teil; es gibt nur hochwertige Decoder, und keine "Basic Decoder" oder anders bezeichnete leistungs-reduzierte Typen.

Die Verpackung von ZIMO Decodern ist spartanisch, der Druck überflüssiger Betriebsanleitungen zu jedem einzelnen Decoder wird vermieden: solche Kosteneinsparungen bedeuten jedoch für den Anwender keinen Nachteil; nur als Blickfang im Schaufenster sind ZIMO Decoder weniger geeignet als andere. ZIMO Decoder sind daher trotz ihrer aufwändigen Konstruktion und Fertigung zu attraktiven Preisen erhältlich; die Sound-Decoder werden im Vergleich zum Mitbewerb sogar absolut günstig angeboten.

 

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Moderne Technik

ZIMO versucht, immer den neuesten Stand der Technik der nutzen, beispielsweise die leistungsfähigsten Microcontroller und Speicher, Displays und Stromversorgungsbauteile. Dies ist im Bereich der Modelleisenbahn nicht in einem solchen Umfang möglich, wie beispielsweise von Mobiltelefonen oder Kameras her gewohnt, dafür sind die Stückzahlen einfach zu klein. Aber allzu groß darf der "Rückstand" eben nicht werden, etwa Bediengeräte aus den 90er-Jahren würden unseren Ansprüchen nicht genügen.

Manchmal (wie eben im Jahr 2010 in Bezug auf Basisgeräte und Fahrpulte ) wird eher eine vorübergehende Unterbrechung der Lieferfähigkeit in Kauf genommen, als nicht mehr zeitgemäße Produkte weiter zu produzieren. 

 
Update-Fähigkeit

Bereits sehr früh, nämlich im Jahr 1990 waren ZIMO Digitalkomponenten update-fähig, damals allerdings noch ausschließlich durch Austausch von EPROMs in den Geräten. Seit 2001 bzw. 2004 sind Basisgeräte, Fahrpulte und Funk-Module mit Flash-Speichern ausgestattet, die ein Update ohne Hardware-Eingriff, und für den Anwender kostenlos und bequem, erlauben.

Seit September 2004 sind auch ZIMO Decoder update-fähig, ohne Öffnen der Lok, Durch das 2007 eingeführte "Decoder-Update aus dem USB-Stick" über MX31ZL, und später über MXULF und MX10, ist das SW-Update sogar ohne Zuhilfenahme eines Computers möglich, was besonders bequem und betriebssicher ist.

 
Realistischer
Modellbahnbetrieb

Die unabhängige Steuerbarkeit der Züge, wie sie durch jedes Digitalsystem möglich gemacht wird, ist eine wichtige Grundlage für den vorbildgemäßen Modellbahnbetrieb. Wenn jedoch tatsächlich mehrere Züge gleichzeitig auf einem Schienensystem verkehren sollen (also nicht jeder Zug seine eigene kreuzungsfreie Strecke zur Verfügung hat, auf der er allein "im Kreis" fährt), werden Zugsicherungsmaßnahmen unerlässlich, vereinfacht ausgedrückt "Stopp vor dem roten Signal" oder "positions-abhängige Langsamfahrt", um Blockbetrieb, Fahrstraßen, Schattenbahnhöfe, usw. zu realisiseren.

ZIMO hat bereits ab 1990 (noch vor der DCC - Zeit) die "signalabhängigen Zugbeeinflussung" eingeführt:

- Selbsttätiges Anhalten der Züge vor dem roten Signal ohne Beeinträchtigung von Beleuchtung und Funktionen,
- positions-abhängige Geschwindigkeitsbegrenzung in 5 Stufen zum Vorbremsen oder für Langsamfahrstrecken,
- volle Steuerbarkeit aller Funktionen auch während des Stillstands bzw. auf Langsamfahrstrecken,
- Fahrzeug-individuelles Aufheben der Zugbeeinflussung mit Hilfe der MAN-Taste (= freies Rangieren),
- Anhalten, Anfahren und Geschwindigkeitswechsel Fahrzeug-individuell einstellbar (Beschleun., Brems-zeit, ..)
- keine Probleme beim Überbrücken der Gleistrennungen durch Fahrzeug-Radsätze.

 
RailCom
=
       "bi-directional     
communication

Diese Methode der Datenübertragung aus dem Fahrzeug (bi-directional communication) über die Schiene zur Zentrale oder zum Computer wurde zunächst zwischen 2000 und 2006 von der NMRA teil-genormt, und nach der Defacto-Auflösung der DCC-Working group (2008) von der "Arbeitsgruppe RailCom" - Lenz, Tams,Kühn, ZIMO - weiter-spezifiziert. ZIMO war also von Beginn an dabei, um dieses langjährige Manko der digitalen Modellbahn-Steuerung - eben der bisherigen "Uni-Direktionalität" des Datenverkehrs - zu beseitigen.

Zu den Hauptanwendungen von "RailCom" zählen das Quittieren von empfangenen DCC - Befehlen (z.B. bei on-the-main Programmierung von Konfigurationsvariablen) und die Mitteilung der eigenen Fahrzeugadresse in Gleisabschnitten. Diese Funktionalität ist innerhalb von ZIMO Systemen zwar schon seit langem vorhanden (ZIMO "Zugnummernerkennung"), mit Hilfe von "RailCom" werden auch Loks mit Fremd-Decodern bezüglich der Zugsicherung einsetzbar, bzw. die ZIMO Decoder mit Fremdsystemen.

Noch viel attraktiver wird "RailCom" durch den weiteren Ausbau, mit Rückmeldungen der echten Geschwindigkeit, des Sromverbrauchs, und der Übermittlung vieler anderer Informationen direkt aus dem fahrenden Zug.

"RailCom" ist ein Warenzeichen der Lenz GmbH.

 

2015 11 18