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Weitere Optimierung der Motor-Regelung
Maßnahmen zur Glättung der
Regelungskennlinie, interne Behandlung in 1024 Fahrstufen, Maßnahmen zum tatsächlichen Anfahren in der untersten Fahrstufe,
und für "schwierige" Motoren (3-polige, ...); Ab Version 8 im
MX69: die Dreipunkt-Kennlinie wird automatisch geglättet (d.h. keine "Ecke"
mehr am durch CV # 6 bestimmten Punkt); dadurch ist sie für fast alle
Anwendungsfälle ebenso gut wie eine eine frei-definierte Kennlinie, aber
wesentlich bequemer einzustellen (eben nur drei CV's (eibe´´ne solche kann
natürlich weiterhin auch definiert werden über CV # 67 - 94)).
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Km/h
- definierte Geschwindigkeitssteuerung als Alternative zur heute üblichen
Prozentskalierung
Die
DCC-Fahrstufen (in modernen Systemen und Decodern 128 Stufen) direkt als
absolute Geschwindigkeit in km/h oder auch mph (für alle Fahrzeuge auf der
Anlage gleich) zu interpretieren - dies ist eine an sich naheliegende Idee,
aber dennoch erst vor kurzem in der öffentlichen Diskussion aufgegriffen
worden. Mit passender Einstellung der sowieso vorhandenen CV # 5
(Maximalgeschwindigkeit) ist es dabei nicht getan; ZIMO setzt
diese Idee nun in die Realität um; drei Maßnahmen werden dafür gesetzt:
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Eine neue CV als Umrechnungsfaktor, welche Maßstab (H0, 0-Spur, Spur 1,
usw.) und Länge der Eich-Strecke (siehe unten) berücksichtig, nach einer
einfachen Formel einzugeben.
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In einem Eich-Vorgang fährt die Lok mit vorgegebener Fahrstufe eine
vorgegebene Strecke ab (z.B. 5 m), dass Passieren des Start- und Zielpunktes
wird durch das Schalten einer Funktion (halbautomatisches Verfahren) oder
einen Decoder-Eingang (Reed-Kontakt o.ä., vollautomatisch) registriert.
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Bei dieser Art der Steuerung geht es nicht nur um ein optisch ansprechendes
Fahrverhalten, wie es die Hauptaufgabe der heute üblichen
Lastausgleichregelung ist, sondern um die genaue Einhaltung der gewünschten
Geschwindigkeit in km/h bzw. des Weges bis zum Anhalten. Dieses neue
Erfordernis wird erreicht, indem laufend während der Fahrt die
zurückgelegte Strecke kalkuliert, nachgemessen- und nachjustiert wird. Die
dafür notwendigen Messdaten (EMK-Werte bis zu 200 Mal pro sec) und die
Rechenleistung stehen in den aktuellen ZIMO Decodern von Beginn an zur
Verfügung.
Die
km/h - Steuerung bringt eine Reihe betrieblicher Vorteile; von der korrekten
Einhaltung einer Geschwindigkeitsbegrenzung (Hp2 oder 40 km/h, ...) bis zur
präzisen Abschätzung der Ankunftszeit eines Zuges im nächsten Bahnhof.
Auch für das Fahren in Doppel- oder Mehrfachtraktion sollte die Genauigkeit
der Ausregelung große Verbesserungen bringen - allerdings muss dies erst
durch praktische Erfahrung bestätigt werden.
Die
km/h - Steuerung steht auch in Zusammenhang mit dem angekündigten
"distanzgesteuerten Abbremsen und Anhalten", welches aber in
dieser Version noch nicht mit eingeschlossen ist.
Virtueller
Achs-Detektor für den Betrieb von Dietz - und anderen Sound-Modulen
Damit
ein Sound (insbesondere Dampf) vorbildgemäß klingt, ist eine
Synchronisation mit der Achsdrehung notwendig; dies kann durch optische,
induktive oder magnetische Sensoren erreicht werden, welche die aktuelle
Stellung der Achse an den Sound-Modul melden. Der Einbau solcher Sensoren
ist allerdings oft schwierig, die Zuverlässigkeit nicht immer gut
(Verschmutzungsprobleme); die bisher gebräuchliche Ersatzmethode ist
die Heranziehung der Soll-Geschwindigkeit als Grundlage beispielsweise für
die Abfolge der einzelnen Dampfstöße; die Folge ist aber meistens eine
unüberhörbar falsche Zuordnung des Sounds zur Fahrzeugbewegung (meistens
läuft der Sound beim Langsamfahren viel schneller als die Lok).
Der
"virtuellen Achsdetektor" - ein Funktionsausgang des Decoders MX69 -
stützt sich hingegen auf die EMK-gemessene Ist-Geschwindigkeit (was im Niedergeschwindigkeitsbereich einen großen Unterschied darstellt) und
wird am Sound-Modul wie ein echter Achs-Detektor angeschlossen (zusätzlich
zur SUSI-Schnittstelle). Natürlich ergibt dies im Gegensatz zum echten
Detektor keine Stellungs-Synchronisierung, aber für die akustische
Wahrnehmung ist mit der passenden Geschwindigkeit (Häufigkeit der
Dampfstöße) das Wesentliche getan.
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Ansteuerung der neuen LGB
on-board Sound-Module
Damit können die LGB "onboard
decoder" durch MX69 vollwertig ersetzt werden; für die serielle
Schnittstelle wird der "SUSI"-Stecker verwendet ("SUSI" selbst wird in
solchen Fahrzeugen nicht gebraucht).
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Implementierung des Signalhalts durch
"asymmetrisches
DCC-Signal" (nach Lenz ABC),
Das "asymmetrische DCC-Signal"
bietet zwar nicht den Funktionsumfang der ZIMO "signalabhängigen
Zugbeeinflussung", stellt aber für einfache Anwendungen eine Alternative
dar, welche vor allem die Möglichkeit des automatischen
richtungsabhängigen Signalhalts mit nur 4 Dioden im Gleis (also praktisch ohne Kosten)
bietet.
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Automatisches
Überfahren stromloser Schienenstücke
Auf
Weichenherzstücken oder in stark verschmutzen Bereichen
sollte nicht angehalten werden; dies wird der Decoder mit der neuen Software automatisch vermeiden.
Natürlich muss dafür auch während der Unterbrechung die notwendige
Energie bereitgestellt werden, was durch den Anschluss von Kondensatoren am
Decoder (siehe Betriebsanleitungen) oder mit Hilfe der in Entwicklung
befindlichen Speicher-Modulen (MXSPEIK, MXSPEIG) machbar ist.