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Ein Blick in die DCC - Zukunft:
"Bi-directional"
Testanwendung "ARA - Anlage" |
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Mit dieser Versuchsanlage zeigte ZIMO auf der Intermodellbau Dortmund und auf der Mondial de la maquette Paris, wie die "bi-directional communication" (= Lenz Railcom) die Möglichkeiten der Digitalsteuerung erweitern wird. Wahrscheinlich erstmals wurde damit eine "bi-directional" Anwendung realisiert, die mehr bietet als nur die Übermittlung und Darstellung von Informationen aus den Fahrzeugen. Auf der "ARA" - Vorführanlage ("ARA" = Automatische Routing Abläufe) wird ZUGSICHERUNG und AUTOMATSIERUNG ohne COMPUTER demonstriert. Dafür wird nur eine einzige neue Systemkomponente - nämlich die globale "bi-directional" Detektor-Aufsteckplatine im Basisgerät - gebraucht; ansonsten genügen standardmäßige ZIMO Produkte (alle bereits seit mehreren Jahren erhältlich), allerdings versehen mit modifizierter (tw. noch nicht allgemein angebotener) Software. Die Funktionsweise an Hand der "ARA" - Vorführanlage: |
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Es sind 4 Blöcke (jeweils bestehend aus 2 einseitig isolierten Gleisabschnitten) eingerichtet und an den Ausgängen eines Gleisabschnitts-Moduls MX9 angeschlossen. Betriebsaufgabe dieser Anlage ist die automatische Zuglenkung zweier Zugklassen, in der Praxis hier repräsentiert durch eine Dampf- und eine Diesel-Lok: Der Dampfzug soll vom Block 1 aus immer links fahren (also Zielblock 3); der Dieselzug immer rechts (also Zielblock 4). Des weiteren sol ein gesicherter Ablauf stattfinden, also Blockbetrieb Block 3 - Block 2 - Block 1 und die kontrollierte Einmündung der beiden Züge von den Blöcken 1 und 4 auf den Block 3. Der Gleisabschnitts-Modul MX9 beaufschlagt die Gleisabschnitte mit den Mitteln der ZIMO "signalabhängigen Zugbeeinflussung" mit Geschwindigkeits-Limits je nach Betriebs-Situation (im "Ruhezustand" Halt, oder Langsam, Ultralangsam, usw. bis unbeschränkt) und mit Positions-Codes (Block 1, 2, 3, usw.). Der Decoder jeder Lok erfährt durch den empfangenen Positions-Code seine eigene Position, d.h. in welchem Block er sich gerade befindet. Diese Information sendet der Decoder zusammen mit einem "Routing-Code" (einer neuen Konfigurationsvariablen im Decoder, welche die Zugklasse - in diesem Beispiel Dampf- oder Dieselzug - deklariert) mit den Mitteln der "bi-directional communication" über die Schiene zum globalen "bi-directional" Detektor, der im Basisgerät MX1 eingebaut ist. Am Fahrpult MX31 werden die "bi-directional" Daten - also auch Positions- und Routing-Code neben aktueller Geschwindigkeit und Belastung) aus der aktiven Lok angezeigt, was in diesem Fall Zwecken der Überwachung und Veranschaulichung dient, aber für die eigentliche Funktion nicht notwendig wäre. Die Software des Basisgerätes wählt aus zuvor definierten und gespeicherten "Routing Abläufen" (den "ARA"s) den passenden (mit dem vom Decoder empfangenen Positions- und Routing Code) aus. Ein ARA - eine Art Fahrstraße - besteht im Wesentlichen aus der Angabe des Start- und des Ziel-Blockes und den zu schaltenden Weichen und Signalen. Nach Kontrolle, ob der Zielabschnitt frei ist (der Gleisabschnitts-Modul MX9 meldet auch den Besetztzustand aller angeschlossenen Abschnitte), werden die Weichen geschaltet und der Zug durch vorübergehende Aufhebung des Halt-Limits auf die Strecke geschickt. Für diese Anlage wurden 7 "ARA"s definiert, welche folgenden prinzipiellen Inhalt haben: -
ARA für Routing-Code 1, Pos-Code 1: Block 1 -> Block 3, beide Weichen
links, Signal 1 |
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HINWEIS: Als Alternative zum relativ aufwändigen Gleisabschnitts-Modul MX9 (für kleine Anwendungen betrachet) wird in absehbarer Zeit ein "Gleisabschnitts-Encoder" (TSE) zur Verfügung stehen, welcher nur für jeweils einen Block zuständig ist (Zugbeeinflussung, Positions-Code, Besetztmeldung). Dieser wird auch im Gegensatz zum MX9 ohne CAN Bus - Anschluss auskommen (kommuniziert mit der Zentrale wie ein Magnetartikel-Decoder über die Schiene) und ist daher besonders für Freiland-Anwendungen prädestiniert ! |